Georges Braque

 
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Georges                        Braque                                                       - L'Oiseau bleu
Georges Braque
"L'Oiseau bleu "
1.900 €
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Georges                        Braque                                                       - Le Rapace
Georges Braque
"Le Rapace "
1.400 €
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Alexander                      Archipenko                                                   - Laocoon
Alexander Archipenko
"Laocoon "
25.000 €
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Pablo                          Picasso                                                      - Nature morte avec musique
Pablo Picasso
"Nature morte avec musique "
18.000 €
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Pablo                          Picasso                                                      - Pichet
Pablo Picasso
"Pichet "
6.000 €
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André                          Lhote                                                        - Paysage maritime (Südfrankreich)
André Lhote
"Paysage maritime (Südfrankreich) "
5.500 €
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Pablo                          Picasso                                                      - Plakat: Picasso Dessins 1966-1967
Pablo Picasso
"Plakat: Picasso Dessins 1966-1967 "
2.500 €
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Fernand                        Léger                                                        - Composition sur fond jaune
Fernand Léger
"Composition sur fond jaune "
2.200 €
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Biografie Kunstmarkt/Service Literatur Impressum
Georges Braque

Argenteuil 1881
- Paris 1963


Braque beginnt 1899 eine Lehre als Dekorationsmaler in Le Havre und setzt diese ab 1900 in Paris fort. Nach einjährigem Militärdienst, schreibt sich der Künstler 1902 in die Académie Humbert ein. 1903 wechselt Braque für kurze Zeit an die École des Beaux Arts, kehrt aber noch im selben Jahr an die Académie Humbert zurück. 1904 nimmt sich der Künstler ein Atelier und beginnt selbstständig zu malen. 1905, im Herbstsalon, beeindrucken Braque die Werke von Matisse und Derain so sehr, dass er den fauvistischen Stil in seine eigene Malerei integriert. Die Auseinandersetzung mit den Fauves, Braques erste Begegnung mit Picasso im Jahr 1907 und die Entdeckung der für die junge Malergeneration eminent wichtigen Arbeiten von Cézanne sind die wesentlichen Faktoren, die Braque schließlich erste formanalytische Versuche durchführen lassen. Braque und Picasso entwickeln gemeinsam den Kubismus, dessen klassische Periode bis 1914 sich in die analytische und die synthetische Phase teilt. Programm ist die Analyse und Zerlegung des Gegenstandes auf seine Grundformen hin, wodurch der Realitätsbezug zunehmend zurücktritt und das Sujet letztlich nahezu gänzlich in Farb- und Formstrukturen aufgelöst ist. Der gemeinsame Weg von Braque und Picasso trennt sich mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Braque wird zum Kriegsdienst einberufen und kehrt nach einer schweren Verwundung 1917 nach Paris zurück, wo er auch, bis auf seine Sommeraufenthalte in Varengeville, den Rest seines Lebens verbringt. Während Braques früheste Nachkriegsbilder noch dem synthetischen Kubismus zuzurechnen sind, tendiert er ab 1920 zu einer malerischeren und realitätsbezogeneren Malweise. Mit den vier ab 1928 ausgeführten "Grands Guéridons" geht die Periode zu Ende, in der die reine Farbe, das Bekenntnis zum komplexen Raum und dessen strikt malerische Umsetzung vorherrschen. Der Zweite Weltkrieg veranlasst den Künstler eher zu nüchternen und dem Ernst der Zeit angemessenen Werken. Ab 1947 ist Braque aus gesundheitlichen Gründen oft zur Untätigkeit gezwungen. In den Jahren von 1949 bis 1956 realisiert er noch die Serie "Ateliers" mit acht Ölgemälden und er befasst sich besonders mit dem Thema des Vogels. Am 31. August 1963 verstirbt der Künstler in seiner Pariser Wohnung. Braque zählt zu den wichtigsten Künstlern der Moderne und hinterlässt ein eindrucksvolles Oeuvre, das in bedeutenden Museen und Sammlungen zu bewundern ist.